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Information über Nachtsicht- und Wärmebildgeräte Wenn man Schwarzwild in dunkler Nacht aufspüren und bejagen möchte, benötigt man Nachtsichttechnik. Diese kann man in zwei Gruppen einteilen: Nachtsicht- und Wärmebildgeräte. Nachtsichtgeräte (Restlichtverstärker) funktionieren entweder mit einer hochempfindlichen Bildver- stärkerröhre oder komplett elektronisch. Erstere sind sehr teuer in der Herstellung und sind auch gegen Stöße, Fall und Tageslicht empfindlich! Digitale Nachtsichtgeräte (meist als Aufsatzgerät) sind preiswert in der Herstellung und auch sehr robust. Ich vergleiche diese Geräte gerne mit „preiswerten Digitalkameras mit eingebauter Taschenlampe“. Tatsächlich haben alle Restlichtverstärker eines gemeinsam: ohne zusätzliche Beleuchtung ist es wie beim Autofahren in der Nacht. Wenn man dabei das Licht ausschaltet ist es dunkel. Also benötigt man zum Betrieb dieser Geräte einen Infrarotstrahler. Dieses Licht gibt es in den meist gebräuchlichen Wellenlängen mit 850 oder 940nm. Beide sind für Mensch und Wild komplett unsichtbar. Die 850nm Wellenlänge hat eine deutlich höhere Reichweite als die mit 940nm. Jedoch sieht das Wild im Infrarotstrahler einen deutlich sichtbaren, hellen Leuchtpunkt: und Sauen lernen hier sehr schnell… Der Infrarotstrahler mit 940nm ist komplett unsichtbar für das Wild und beim PARD NV007S und NV007V reicht dieser ca. 120 - 140m. Damit decken wir dann alle jagdlichen Entfernungen in der Nacht ab! Jedoch gibt es bei der Verwendung von Nachtsichtgeräten mit eingebautem Infrarotstrahler ein recht- liches Problem: Das Waffengesetz verbietet die Montage eines solchen Nachtsichtgerätes an ein Ziel- fernrohr. In Bayern und Thüringen gibt es hier eine Ausnahme: die Landesregierung erlaubt den Jägern in bestimmten Jagdbezirken die Verwendung dieser Geräte auf die Jagd nach Schwarzwild. Ob oder wann es eine bundeseinheitliche Freigabe geben wird, ist derzeit unklar. Wärmebildgeräte gibt es als handgeführte Beobachtungsgeräte oder als Vorsatzgeräte (für den Schuss). Die handgeführten Geräte sind jagdlich erlaubt und bedürfen keiner Genehmigung. Damit kann man in dunkelster Nacht Wild über deren Körpertemperatur aufspüren und schnell finden. Wärmebild-Vorsatzgeräte sind in den Bundesländern: (BW, BB, BY, HE, MV, RP, SL, SN) erlaubt! Es muss aber auf die Waffe eingestellt werden und ohne eine vernünftige Befestigung an das Zielfernrohr kann es zu einer Treffpunktverlagerung kommen. Darum empfehlen wir den wiederholgenauen, zweiteilgen EPARMS Adapter. Ohne diesen macht diese Technik überhaupt keinen Sinn. Die Geräte sind mittlerweile bezahlbar geworden und bieten eine tolle Leistung. Jedoch können hier kleine Äste oder Jungbewuchs vor dem Wildkörper übersehen werden. Dafür können Sie bei Nebel auf dem Feld Schwarzwild bejagen!